1897
Das 4. Großh. Hess. Infanterieregiment (Prinz Carl) Nr. 118 zieht in die Kaserne ein, die den Namen
„Prinz Carl Kaserne" erhält.
1919-30
Nach Auflösung des 118er Regiments ziehen französische Truppen in die Kaserne ein, sie erhält den Namen
„Caserne des Vallieres".
1936
Nachdem die Stadt Worms Versuche einer zivilen Nutzung unternommen hatte
kauft der Staat die Gebäude zurück und stationiert hier Wehrmachtssoldaten.
In Erinnerung an eine Schlacht im Ersten Weltkrieg des 118er Regiments wird die Kaserne nun
„Kemmel-Kaserne" genannt.
1945
Nach dem Einmarsch der Amerikaner dient die Kaserne kurzzeitig als
Kriegsgefangenenlager und wird schließlich an die französische Besatzungsmacht abgegeben.Sie heißt nun
„Foch-Kaserne".
1956
Die amerikanische Armee übernimmt die Kaserne und fügt einige Bauten hinzu.
Die Kaserne wird zu Ehren eines amerikanischen Kriegshelden in
„Taukkunen Kaserne" umbenannt.
1996
Die amerikanische Armee verläßt Worms, die Kaserne wird zum Konversionsgelände.
Es beginnt der Wandel von der militärischen Liegenschaft zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort. Hier schließt sich der Kreis,
Prinz Carl kehrt als Namensgeber für das Gelände zurück.
Bildquellen: Stadtarchiv Worms (Bild 1 "1897", Bild 2 "1919-30", Bild 3 "1936", Bild 4 "1945", Bild 5 "1956")
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